Katja Knospe, geb. 1966

Katja Knospe

Seit wann bist Du Leichtathletin?

Seit 2004; im Alter von 38 Jahren bin ich meinen ersten Marathon gelaufen. Ich selbst hätte mich zu diesem Zeitpunkt nicht als Leichtathletin bezeichnet. Leichtathletik habe ich immer ehr als Stadionsport gesehen. Durch das regelmäßige gemeinsame Training in meinem Verein und durch einen Sportfreund animiert, bin ich seit fünf Jahren mit dem Übergang in die W50 auch gerne auf der Bahn zwischen 800m und 5000m unterwegs.

Was begeistert Dich an Deinem Sport?

Zum einen die sportliche Vielfalt: 2016 habe ich noch eine Langdistanz im Triathlon mit knapp über 12h absolviert, 2018 kam ich nach 2:36min über 800m bei der EM in Madrid ins Ziel und im gleichen Jahr habe ich mich erstmalig über 2000m Hindernis versucht. Eine sportliche Vielfalt die es mir ermöglicht, mich immer mal neu auszuprobieren und mich vor spannende Herausforderungen stellt.

Zum andern ist da die sportliche Gemeinschaft, die mich begeistert. Gemeinsam ein Ziel zu verfolgen, Freude über den Erfolg zu teilen, Ermunterung zu geben oder zu erhalten, wenn‘s mal nicht so gut läuft, Freunde zu treffen und vieles mehr ist es, was so eine tolle Sportgemeinschaft für mich ausmacht. Meine sportliche Heimat habe ich beim SV Turbine Neubrandenburg gefunden. Ich bin immer wieder bewegt und begeistert, wie viele Menschen sich hier einbringen und engagieren. Und auch über meinen Heimatverein hinaus erlebe ich, wie Menschen im Sport zu Freunden werden.

Was war Dein bewegendes Moment als Master?

Als ich bei der 1. WM-Teilnahme meines Lebens realisierte, dass ich eine Bronzemedaille gewonnen hatte.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Für den Sport: Dass Sportvereine großzügig gefördert werden. Denn hier wird nicht nur ein großer Beitrag zur Gesunderhaltung, sondern auch ein friedensstiftender Beitrag geleistet.

Für mich ganz persönlich wünsche ich mir, dass ich noch sehr, sehr viele Jahre als Masters sportlich bewegt unterwegs sein kann.

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